Geschichte

Die vee Gmbh ist ein eigentümergeführtes Unternehmen, das es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Nutzung wertvoller ökologischer Energie mit neuen technischen Lösungen einen Schritt weiter zu bringen.

Einer der wesentlichsten Gründe für diese Entwicklung war anfänglich der Energiebedarf im Holzwerk von Andreas Fritsche. Dort wurden große Mengen Strom für Maschinen und viel Wärme für die Trocknung des Schnittholzes benötigt.

Da der Wärmebedarf für den wirtschaftlichen Betrieb einer Dampfturbine zu gering war, wurde lange vergeblich nach Möglichkeiten gesucht, dafür eine optimale Lösung zu finden.

Diese Lösung sollte, so wie schon viele andere selbst entwickelte Anlagen im Holzwerk, durch besondere Einfachheit und Funktionalität bestechen.

Da es am Markt keine Technologie gab, die brauchbar war, wurden im Jahr 2010 erste Versuche gestartet, Holzgas für einen Gasmotor zu erzeugen.

Das damals verfügbare Wissen diente als Grundlage für die Entwicklung eines Systems, bei welchem die bekannten Probleme großteils gelöst sein sollten. Es war bereits damals klar, dass eine Holzgasanlage, die fast täglich irgendwelcher Arbeiten bedarf und störungsanfällig ist, nicht brauchbar war. Eine weitere Anforderung war, dass die Anlage mit Standardhackgut inklusive Fein- und Rindenanteilen problemlos funktionieren sollte.

Auch sollte grundsätzlich immer eine Heizanlage und nicht ein Kraftwerk entstehen, sprich, die Anlage musste technisch einfach und überschaubar bleiben.

Nach hunderten Versuchen mit Fort- und Rückschritten hatten wir bereits Ende 2012 einen Vergaser geboren, der sich vom System her bis heute kaum verändert hat. Deutliche Verbesserungen gab es in den letzten Jahren nur noch im Bereich der Standzeiten durch den Einsatz von speziellen Werkstoffen bei stark belasteten Teilen. Auch das Konzept der Gasreinigung hat sich bis heute sehr bewährt, denn die Lebensdauer der Filter liegt mittlerweile bei über einem Jahr. Die anfänglich verwendeten Saugmotoren wurden 2014 durch aufgeladene Motoren ersetzt, die einen deutlich höheren Wirkungsgrad und einen geringeren Wartungsaufwand aufweisen.

Heute laufen die Anlagen oftmals über Monate störungsfrei, und die Zuverlässigkeit übertrifft  mittlerweile deutlich die anfänglichen Erwartungen. Trotzdem geht die Entwicklung weiter, vor allem im Bereich der Verwertung von Altholz und anderen Abfällen sind bei dieser Vergasungstechnik Vorteile gegenüber der klassischen Verbrennung erkennbar.