Technologie

Schema Holzgas KWK

Der Prozess vom Hackgut bis zur Gewinnung von Energie und Wärme.

Die Holzvergasungsanlagen erzeugen aus trockenem, fremdstoff-freien Standardhackgut Wärme und Strom. Da der Trocknungsgrad des Brennstoffes sehr wesentlich für die optimale Funktion der Anlage ist, ist ein kompakter Brennstofftrockner, der die Abwärme der Raumluft nutzt, ein wichtiger ergänzender Bestandteil zur Standardanlage.

Nach dem Trockner gelangt das Hackgut mittels Förderschnecken zur Brennstoffschleuse. Da die Schleuse anfänglich eine häufige Fehlerquelle war, wurde ein ausgefeiltes System dazu entwickelt. Der Gleichstrom-Festbettvergaser mit seinen beweglichen Luftdüsen ist eine patentierte Entwicklung und stellt mit dem speziell darauf abgestimmten Gewebefilter das Herz der Anlage dar.

Die beim Vergasungsvorgang anfallenden Reststoffe Asche und Holzkohlestaub werden durch den Gaskühler bis zum Holzgasfilter im Holzgasstrom mitgeführt und sorgen damit für eine Selbstreinigung der Leitungen in diesem Bereich. Über eine Schleuse unterhalb des Filters gelangen die Reststoffe über einen flexiblen Schlauch pneumatisch in den Kohlestaub Container, für welchen wir eine kostenlose Entsorgung anbieten können. Das gereinigte Holzgas verlässt den Filter auf der Oberseite und wird direkt zum BHKW geleitet, das sich im Wesentlichen aus einem hochwertigen Gasmotor und einem direkt angeflanschten Synchrongenerator zusammensetzt. Auch beim Gasmotor waren einige Modifikationen notwendig, um das Holzgas optimal und effizient zu verbrennen. Mit dem Synchrongenerator wird die Bewegungsenergie des Gasmotors schlussendlich in elektrischen Strom umgewandelt.

Die komplette Steuerung der Anlage vom Brennstoffbunker bis zur Wärmeauskopplung und Stromeinspeisung erfolgt über eine moderne SPS. Die Bedienung und Überwachung der Anlage kann vor Ort oder per Smartphone / PC über das Internet weltweit erfolgen. Vergasungsanlage und BHKW werden auf einem Grundrahmen montiert betriebsbereit ausgeliefert, wodurch die Montage und Dauer der Inbetriebnahme minimiert wird.